2011

Bergung von 2 erschöpften Personen aus Königsjodler

03.09.2011

Jodler Zwei Oberösterreicher stiegen gegen 15 Uhr in den "Königsjodler-Klettersteig" ein: Viel zu spät, denn selbst ein geübter Bergsteiger benötigt mindestens 3-4 Stunden für die Durchsteigung!
Um 21.30 Uhr wurden die Bergretter informiert, dass die beiden Oberösterreicher erschöpft wären und im unteren Drittel nicht mehr weiter könnten.
Nach Rücksprache mit den Männern wurde mitgeteilt, dass sie zumindest unverletzt, aber sehr erschöpft seien.
Biwakieren aufgrund Erschöpfung
Vier Bergretter stiegen über den "Königsjodler" zu den Männer auf und waren um etwa  1.30 Uhr bei ihnen. Da ein Absteigen aufgrund der Erschöpfung nicht möglich war wurde entschieden, an einem windstillen Platz zu biwakieren und eine Bergung per Hubschrauber am nächsten Morgen durchzuführen.
Weitere Bergretter haben sicherheitshalber beim Einstieg des Klettersteigs biwakiert - falls eine Hubschrauberbergung am Morgen doch nicht möglich sei.
Kurz nach 7.00 Uhr wurden die Erschöpften von Alpin Heli6 per Taubergung ausgeflogen.
Die Bergretter stiegen über den Klettersteig ab; Einsatzende war um 10.30 Uhr.

Bergung von 2 Personen nach Blitzschlag aus Königsjodler

27.08.2011

Jodler Zwei 43-jährige deutsche Staatsangehörige stiegen am 27. August 2011, gegen 09:00 Uhr, trotz des angekündigten Kaltfronteinbruches im Hochkönigmassiv, in den mit sehr schwierig bewerteten Klettersteig „KÖNIGSJODLER“ ein. Während sich die beiden Kletterer noch im unteren Drittel des Klettersteiges, in einer Seehöhe von ca. 2.600 m befanden, zog die Kaltfront, begleitet von Gewittern und Starkregen, auf. Dabei wurden die beiden Kletterer von den Ausläufern eines Blitzschlages getroffen und waren nicht mehr in der Lage weiter auf-, bzw.selbständig abzusteigen. Einer der Bergsteiger war wegen des Blitzschlages kurzzeitig bewusstlos und hatte Lähmungserscheinungen in einem Arm. Mit dem Mobiltelefon setzten sie daraufhin etwa um 14:30 Uhr einen Notruf ab. Wegen der schlechten Witterungsbedingungen war vorerst eine Bergung nicht möglich. Während Mitglieder der Bergrettung Dienten zu den beiden Verletzten aufstiegen, versuchte der Pilot des Notarzthubschraubers „MARTIN 1“, während einer kurzzeitigen Wetterbesserung zu den beiden Bergsteigern zu gelangen. Dieser Versuch musste wegen der schlechten Witterungsbedingungen erfolglos abgebrochen werden. Nach Einbruch der Dunkelheit gelangten Mitglieder der Bergrettung Dienten, unterstützt von zwei Ärzten zu den beiden Kletterern und konnten sie in einer schwierigen Bergeaktion aus dem Klettersteig bergen und anschließend zu Tal bringen. Während einer der Männer selbstständig absteigen konnte, musste der Zweite bis zur Erichhütte getragen werden, bevor er der Feuerwehr zum Abtransport in einem Geländewagen übergeben werden konnte. Die beiden Bergsteiger wurden an der Hochkönigstraße vom Roten Kreuz übernommen und anschließend zur ärztlichen Behandlung in das Krankenhaus Schwarzach eingeliefert. Die Bergung der beiden Kletterer dauerte bis nach Mitternacht und war äußerst schwierig.
(PI Saalbach)

2010

Vermisstensuche Gasteiner Ache

19.05.2010

Vermisstensuche Gasteiner Ache Ein Mann wurde nach dem Sprung in die Gasteiner Ache vermisst. Die Bergrettung wurde angefordert, um die Wasserrettung und die Cayoninggruppe der Bergrettung zum Wasserfall zu brigen und zu sichern. Der Materialtransport im schwierigen Gelände wurde ebenfalls von der Bergrettung durchgeführt.

Bergung Königsjodler

15.09.2010

Martin 1

Zwei junge Bergsteiger gerieten am Klettersteig Königsjodler im Bereich Kummetstein in Bergnot. Die Beiden schafften den Aufstieg nicht mehr, die Begehung des Notausstieges war wegen der Schneelage nicht möglich, deshalb alarmierten sie Rettung. Martin 1 konnte aber wegen des dichten Nebels nicht zum Kummetstein fliegen. Daraufhin wurde die Bergrettung alarmiert. Die erschöpften Kletterer wurden über den Klettersteig nach unten geborgen und am Parkplatz Erichhütte dem Roten Kreuz übergeben.


 

 

 

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